Fünf Stunden in der Woche trifft sich eine 22köpfige Gruppe gläubiger Junggeologen, respektive Erdkundeschüler, um weiter in das heilige Wort und die heilige Schrift der vielen zahlreichen Geologiepäpste eingeweiht zu werden. Unter der Leitung von Geologie-Erzbischöfin (vor ein paar Jahrhunderten hätte mich die Inquisition auf Grund dieser Formulierung wahrscheinlich verbrannt) Auch Erzbischöfin Etliche Päpste wurden von diesem Kurs überlebt. Diese muss man allerdings differenzierter betrachten. So lernten wir einen Entwicklungsländerpapst, einen Stadtgeographiepapst, einen USA-Papst, einen Japanpapst einen Raumordnungspapst und viele weitere vom Geologiegott eingesetzte Botschafter auf Erden kennen. An den jedes Halbjahr aufs Neue stattfindenden Geologie-Kirchentagen, bei den Schäfchen auch Kurstreffen genannt, nahmen die Vorgesetzten jedoch nicht teil, was dazu führte, daß sich die frommen Schülerlein des ein oder anderen Getränks erfreuten, das sonst in der Kirche meist zu fragwürdigen Gelagen (oder wie darf man das Wort "Abendmahl" verstehen?) während eines Gottesdienstes benutzt wird. Eine weitere fragwürdige Sache ist ebenfalls, von der Unfehlbarkeit der Päpste zu sprechen, denn wie wir feststellten, hat so manch ein Papst seine Materialien nicht wirklich bearbeitet und ein wenig falsch Zeugnis geredet, denn ganz stimmig waren die Ausführung der "Heiligen Väter" nicht immer. Trotz allem hatten wir natürlich eine Menge Spaß und danken unserer Erzbischöfin für ihre Mühen und ihre Geduld, sowie für alles Andere was sie mit und für uns getan hat. |