Ab der 12 veränderten sich die Bedingungen: Es mussten nun Punkte gesammelt werden und der Lernstoff verdichtete sich. Der Erfolgsdruck stieg, denn das Experiment sollte möglichst bald erste, zufriedenstellende Ergebnisse liefern. Unter äußerster Anspannung schleppte man sich von nun an vor jeder Stunde die Treppen zum Bioraum hinauf, wo man auf andere homo sapiens traf, bei denen man das Adrenalin förmlich riechen und die APs (Aktionspotentiale) spüren konnte. Da nahte auch schon die Leiterin dieses Experiments, Irmgard Appelhans. Und die Motivation zur Flucht wurde immer stärker, endete jedoch in einer Leerlaufhandlung und man war schon wieder in der Skinner-Box (Raum 12.02) gefangen. Der Countdown für die ersten Minuten begann nach einem chaotischen, nicht endenden Begrüßungsritual. Nachdem der Lehr-Faktor für Ruhe gesorgt hatte, wurden die einzelnen gekoppelten Individuen nach der Uniformitätsregel in dominante und rezessive Könner aufgespaltet. Nachdem alle Mutationen durch die Appelhansase beseitigt waren, fiel der Adrenalinspiegel schlagartig ab, ein Ruhepotential stellte sich ein und Frau Appelhans legte ihre Mimikry (Warntracht) ab. Man erkannte aufs neue, dass Frau Appelhans ein liebenswerter Mensch ist, der die Teilnehmer immer wieder mit KAKAO, KEKSEN und EIS motiviert. Nun begann der anstrengende Teil des Versuches. Folien verließen in rasender Geschwindigkeit den Overhead-Projektor und wurden durch neue ersetzt. Diese rasende Geschwindigkeit kam durch Frau Appelhans' "perfekte und gut verständliche Erklärungen" zustande. Innerhalb dieser Stunden konnte man die verschiedensten Verhaltensmuster der Individuen beobachten, die während dieses Experimentes auftraten. Hier einige EXTREM BEUNRUHIGENDE FOLGEN dieses Versuches:
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