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Hans Fey, Miriam Busch, Daniel Mader, Lukas Trzesioch, Philipp Treskes, Stephanie Swiontek, Stefan Ahlers, Petra Filipzik, Hannah Beuteführ, Kahtrin Marseille, Yvonne Kolk, Mareike Rottmann, Noemi Welter, Yvonne Rößler, Maren K., Tabea Meisen, Alexandra Schröder Claudia Braches, Frau Fey, Alexandra Kautz (v. links)
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So oder ähnlich erfuhren die meisten von uns, dass sie ihre ohnehin schon knappstens kalkulierten Zeitpläne drastisch ändern mussten. Es stellte sich wieder mal heraus, wie gut die Informationsweiterleitung in unserer Stufe funktioniert: nach einem tränenreichen Abschied (Gruß an Tabea, Claudia, Petra) landeten wir vollzählig und mit gepackten Koffern im Zug.
In München machte dann die italienische Bahn ihren Ruf alle Ehre: sie erwies sich als absolut unfähig! Während die Bahnangestellten verzweifelt versuchten, Bettwäsche für unseren Schlafwagen zu besorgen, konnten wir, auf unserem gesamten Gepäck sitzend, fast zwei Stunden lang die Blitze am Himmel betrachten. Im Endeffekt mussten wir uns die Bettwäsche aber doch selbst aus dem Schaffnerabteil "organisieren" (klauen).
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Wandgemälde
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Ansonsten verlief die Fahrt ohne nennenswerte Zwischenfälle, sieht man davon ab, dass sich zwei besonders intelligente Damen aus dem Schlafwaggon aussperrten und erst zu Mama und
Papa Fey
zurückfanden, als ihre Socken bereits total ruiniert waren.
Endlich angekommen wurden die komfortablen Wohnwagen-Bungalows kaum eines Blickes gewürdigt: die meisten von uns stürzten die Serpentinen hinunter direkt an den Strand und ins Meer! Das schwimmende Toilettenpapier dämpfte jedoch schnell unsere Begeisterung und führte zum sofortigen Rückzug in den Swimmingpool; denn lieber mit Badekappe aussehen wie ein Schlumpf als...
Das Highlight der Tour erwartete uns bereits am nächsten Tag. Ab ging's mit der Circumvesuviana nach Pompeji. Von Hundemeute und Führer begleitet erforschten wir die Lebens- und Liebeskünste (siehe Foto) der alten Römer. Während die Mädchen von der erstklassigen Ausführung bestimmter Gemälde begeistert waren, drängten die vier "Männer" zum Weitergehen.
Die antiken Weinstuben mit ihren zahlreichen Amphoren inspirierten uns dann auch bei unserer Abendgestaltung. Als Folgen stellten sich bei einigen mittelschwere gesundheitliche Beschwerden begleitet von Schwindelgefühlen und Kopfschmerzen ein. Originalton
Papa Fey:
"Ich komm' heute nicht zum Frühstück!" Mit zur Villa Oplontis kam er aber. Ganz nach dem Motto "Mein Haus, mein Garten, mein Swimmingpool" entpuppte sich die Villa als Wunderwerk der Baukunst: innen doppelt so groß wie außen und mit fantastischen Wandgemälden, die auch nach fast zweitausend Jahren in den herrlichsten Farben erstrahlten. Doch nach soviel Kultur klebte uns die Zunge am Gaumen. Lösung: in den typischen italienischen Gassen Sorrents (zwei Roller breit) mit Wasser und Wein eindecken und die "Männer" schleppen lassen.
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Noemi Welter, Hannah Beuteführ, Kathrin Marseille, Yvonne Kolk (am Rand)
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Spätestens am nächsten Morgen lernten auch die letzten von uns die Bedeutung des Wortes "andiamo" kennen. Zusammen mit der Frankfurter Gruppe (Poolbekanntschaft) wurden wir bei 40° C im Schatten durch eine Grotte, mehrere Tempel, ein Wasserreservoir, einen römischen Fischmarkt, ein Amphitheater, ein unterirdisches Gangsystem und eine Menge Schwefelquellen geschleift, wobei das Ein- und Aussteigen aus dem Bus die meiste Zeit beanspruchte. Unsere Vermutung, dass unser Führer von der italienischen Mafia gesponsert wurde, konnten wir aber leider nicht bestätigen; dennoch beschlossen wir, lieber kein weiteres Risiko einzugehen und Capri auf eigene Faust zu erforschen. Auch wenn sich unsere Begeisterung angesichts der Tausenden zu erklimmenden Stufen zunächst in Grenzen hielt, vergaßen wir schon beim ersten Blick von oben auf das blaue Meer unsere wundgelaufenen Füße und rotgebrannten Schultern. In den Ruinen der Villa Jovis hatten wir dann die Ehre, eine gratis Chorstunde von Startenor
Papa Fey
zu bekommen. Auf der höchsten Spitze Capris sangen wir in den verschiedensten Tonlagen gemeinsam das Capri-Fischer-Lied. Immer noch singend stürzten wir dann die Stufen wieder hinab, immer unser Ziel vor Augen: das türkisblaue Meer. Die dort entstandenen Fotos hatten Postkartenqualität.
An unserem Abschlussabend kam es dann zu einem Drama im Jungenbungalow. Die Nacktfotoaffäre um Stefan A. wurde auch inmitten hupender und fluchender Autofahrer in Neapel und auf der gesamten Rückfahrt noch heftig diskutiert. Im Zug nach München kam es dann zur direkten Konfrontation der beiden Streitparteien. Diese führte überraschenderweise zur Aussöhnung, so dass wir am Ende unseres Italienurlaubs wieder glücklich vereint waren und alle nur einen Wunsch hatten: ZURÜCK NACH ITALIEN!!!
Vokabular:
Circumvesuviana: Immer überfüllte, fast aus den Schienen hüpfende S-Bahn
Andiamo: weiter, weiter; los, los !
Unser besonderes Dankeschön an:
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Das Massageteam unter der Leitung von Philipp T.
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Alex S., da sie uns die Ameisen vom Hals gehalten hat (Sorry Yvonne R., Tabea. Claudia)
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Der Deutschen Bahn für das spendierte Abendessen
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Mama und
Papa Fey
für die erstklassige Begleitung!
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