Zitat Arne Klug: "In der Schweiz wird es "Skifahren", in Österreich "Schifahren" geschrieben."
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Simon Daniel Flottmann, Sebastian Struck, Philipp Földi, Thomas Meier, Michael Rohrbach, Uwe Brandlhofer, Arne Klug, Verena W., Bastian Dommers, Tobias Rohde, Janina Glasner, Frank Harlacher, Julian Schmitz, Saskia Fohlmeister, Matthias Schröder, Sonja Siegert (von links)
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Am 3.9.99 traf sich eine Gruppe euphorischer, jugendlicher Wintersportler am späten Nachmittag beim "Ebbi". Ausgestattet mit Ski (Schi) und Snowboard begaben sie sich gegen 20:00 Uhr auf den Weg nach Köln, um sich mit "First-Class-Ski(Schi)-und-Snowboard-Guru" Uwe Brandelhofer zu treffen. Dort angekommen, wurden sie schnell zum Blickfang der Leute. Nach kurzem Aufenthalt betraten sie die luxuriös und mit reichlich Platz ausgestatteten Schlafwagen Richtung Zell am See. "Wer auf mein Snowboard tritt ist tot!" war der meist gebrauchte Satz auf einer Fahrt, die von erhöhtem Alkoholkonsum, Zigarettenpausen auf dem Gang und Nackenverrenkungen geprägt war.
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Verena W., Sonja Siegert
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Nach grob elf Stunden nervtötender Fahrt mit dem Dolomiten-Express kamen sie in Zell am See an, von wo aus sie den Bus weiter nach Kaprun nahmen (zum Glück ohne längere Wartezeit). Vor dem ADEG hieß es erst einmal warten auf den Herbergsvater des Oberlehenhofs, der ihre Ausrüstung den steilen Aufstieg zu ihrer Unterkunft hinauf kutschierte. Nach einem fünfminütigem Fußmarsch, der von dem Satz "Boah, ist das anstrengend; wäre ich besser mal Schlagersänger geworden!" (Struwe), der sie den ganzen "Urlaub" verfolgen sollte, geprägt war, erreichten sie ihr Domizil für die nächsten sechs Tage.
Nach einer kurzen Inspektion waren Vor- und Nachteile schnell aufgedeckt.
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Tobias Rohde, Thomas Meier, Sebastian Struck
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Vorteile: äußerst großzügig ausgestattete Zimmer mit Kabelfernsehen, "stabilen" Betten (Schröder und Rohde!) und durchgehenden Partybalkonen; außerdem gutes Panorama (in jeglicher Hinsicht), leckeres Frühstück.
Nachteile: beschwerlicher Aufstieg (sonst nix).
Schon am ersten Nachmittag erarbeiteten sie einen Tagesablauf (Skilaufen (Schilaufen), Duschen, Saufen, Rauchen, Fernsehen, Gameboy, Kreuzworträtsel und Saufen), der sich in beliebiger Reihenfolge täglich wiederholen sollte.
Das im September nur aus zwei Liften bestehende Skigebiet (Schigebiet), war nur durch eine Zahnradbahn und anschließende Gondel zu erreichen. Die Pisten beeindruckten nicht durch ihre Steile oder Länge, sondern durch.....irgendwie nichts! Aber Spaß war trotzdem garantiert. Eine riesige Schanze trug zur allgemeinen Belustigung bei, von der Saskia aber nicht viel mitbekam. Sie genoss den dreitägigen Einzelski(schi)unterricht bei Uwe. Die Stunden auf der Piste waren demnach außerordentlich amüsant.
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Saskia Fohlmeister, Janina Glasner, Sonja Siegert
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Nach dem Skifahren (Schifahren) wurden die anderen Etappen in Angriff genommen. Danach wurde das Kapruner Nachtleben auf die Probe gestellt. Baumbar, Kitsch und Bitter, sowie ein Besuch beim "Zum schnellen Bier" standen auf dem Programm. Dabei wurden einige Meter Bier an den einzelnen Stationen geleert. Nach sechs, leider viel zu schnell vergangenen Tagen naeherten sie sich dem grauen Schulalltag.
Doch noch stand ihnen eine nicht zu verachtende Rückfahrt bevor. Nach einem "kurzen" Aufenthalt in Zell am See, der nicht weniger als drei Stunden dauerte, aber einen Besuch bei McDonalds (es verschwanden Burger spurlos (Dommers)) beinhaltete, begaben sie sich mit einem österreichischen Bummelzug Richtung Salzburg, wo dann wiederum ein längerer Aufenthalt anstehen sollte, doch wenigstens die Bahnhofspenner gestalteten das mitternächtliche Warten auf den "Schlafsesselwagen" (gemütlich) Richtung Heimat etwas amüsanter. Der besagte "Schlafsesselwagen" war schon vor dem Betreten kaum überfuellt und die Reisenden freuten sich über das Zusteigen einer lautstarken und mit viel Gepäck ausgestatteten Jugendreisegruppe. Von der Fahrt möchte nur soviel gesagt werden: Es gab morgens Kaffee oder wahlweise Tee, sowie für jeden Reisenden ein fingergroßes Croissant (Danke Deutsche Bahn AG!!!). In Köln angekommen stand eine sehr anstrengende Gepäckausladeaktion an, da der Anschlusszug nach Leichlingen schon bereit stand. Nur Uwe hatte seine Ruhe, den hier trennten sich ihre Wege.
Die Fahrt nach Leichlingen bestand aus Ausruhen von der in Köln stattgefundenen Hetzerei. Sie freuten sich alle auf ein ruhiges Wochenende in vertrauter Umgebung (z.B. Bett).
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